Skip to main content
Please wait...

Osteopathie

ist eine naturheilkundliche Therapie, für die viele gesetzliche Krankenkassen Kosten übernehmen.
Eine Übersicht über die Kassen, die Osteopathieleistungen übernehmen oder bezuschussen finden Sie unter folgendem Link: 

http://www.osteopathie-krankenkasse.de/kostenuebernahme/ 

Die Osteopathie baut heute auf drei Säulen auf, die allerdings häufig zusammenwirken bzw. deren mögliche Wechselwirkungen bei der Therapie immer zu berücksichtigen sind:

  • als Parietale Osteopathie zielt sie auf den Bewegungsapparat mit Knochen, Muskeln, Gelenken und auf alle an der Statik und Dynamik des Körpers beteiligten Strukturen wie Sehnen und Bänder.
  • als Viszerale Osteopathie beeinflusst sie vor allem die inneren Organe des Brust- und Bauchraums mit ihren Stabilisierungs- und Versorgungselementen (Bänder, Blut- und Lymphgefäße und zugehörige Nerven).
  • als Cranio-Sakrale Osteopathie widmet sie sich dem Zentralen Nervensystem, also dem Bereich zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sakrum) mit Gehirn, Rückenmark, Spinalnerven und dem pulsierenden und sowohl kräftigenden wie schützenden Liquor innerhalb des Duralschlauches und der Dura mater.

Oft wird noch eine vierte Säule definiert, nämlich der wichtige Bereich der

  • Faszialen Osteopathie. Unter Faszien sind alle bindegewebigen Strukturen von Muskel- und Organhüllen über Bänder und Sehnen zusammengefasst (auch Membranen im zentralen Nervensystem), die ein mehr oder weniger zusammenhängendes und zusammenwirkendes "Netz" im gesamten Körper bilden. Damit schaffen die Faszien auch eine Verbindung zwischen den vorgenannten 3 Osteopathiesäulen. Letztlich sind es gerade die Faszien, die mit dazu beitragen, dass der ganze Körper eine Einheit bildet. Vor allem werden auch Spannungen und Dysfunktionsursachen im Körper über Faszien weitergeleitet, was häufig zu Wechselwirkungen zwischen ganz unterschiedlichen dysfunktionellen Körperregionen führt.

Als Therapeut muss ich zur Vorbereitung einer erfolgreichen Behandlung und zur Umsetzung des ganzheitlichen Therapiegedankens die Zusammenhänge sowohl lokal wie auch in anderen Körperregionen möglichst gut erfassen.Die in der medizinischen Untersuchung übliche Anamnese zusammen mit üblichen Untersuchungstechniken wie Inspektion, Palpation, Auskultation und Funktionsprüfungen setze ich auch in der Osteopathie ein. Mit vorwiegend manuellen Techniken versuche ich, Fehlstellungen und sogenannte Dysfunktionen zu ermitteln und zu lokalisieren, um sie anschließend mit bestimmten Grifftechniken zu behandeln.

Bei verschiedenen schmerzbehafteten Beschwerdebildern setze ich ergänzend zur osteopathischen Behandlung auch die Akupunktur, das Schröpfen und Kinesiologisches Tapen ein.

Über mich

Ursprünglich in einem technischen Beruf tätig begann ich vor etwa 15 Jahren, mich intensiv in naturheilkundliche Verfahren einzuarbeiten und zum Heilpraktiker ausbilden zu lassen. Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung und Erteilung der gesetzlichen Erlaubnis im Januar 2007 in Köln gründete ich anschließend meine eigene Naturheilpraxis in Bad Homburg / Ober-Eschbach.